Streuobst

Die Definition “Streuobst” belohnt die Anlieferer (größere und kleinere Erzeuger) für die Mühe des Erntens als Nebenerwerb – auch bei wechselnden Erntemengen – und MostäpfelErhaltung des alten Baumbestandes. Im Sommer werden von Landwirten die Streuobstwiesen z.B. für die Weideviehhaltung genutzt und somit das Gras in den Weiden kurz gehalten. Die Bedenken, daß dieses Obst mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wird, sind nicht gegeben, da für den Landwirt die Apfelernte ein zusätzlicher Erwerb ist, mit dem keine weiteren Kosten für Spritz- und Düngemittel entstehen sollen.

Als Folge werden wieder allerorts Streuobstwiesen mit alten Hochstamm-Apfelsorten angelegt, unter Förderung von Kommunen, BUND und NABU.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:
http://www.landkreis-osnabrueck.de/bauen-umwelt/umwelt-wasser/naturschutzstiftung

Die besondere Qualität von Streuobstsäften zeichnet sich aus durch die Sortenvielfalt, die bei Mostobst aus Intensivanbau nicht oder kaum erreichbar ist. Durch die Verarbeitung der unterschiedlichsten und alten Hochstamm-Apfelsorten und die Sortenvermischung mit den verschiedenen Säure- und Aromawerten, entsteht ein harmonischer Saft.


Lohnmost 

Wir verarbeiten Ihr Obst zu wertvollen Streuobstsäften gegen einen günstigen Lohnverarbeitungsbeitrag. Hierdurch haben Sie ständig gesunde und wohlschmeckende Säfte im Haus. Unsere hochwertigen Säfte lassen sich durchaus noch mit Mineralwasser zu einem durstlöschenden Getränk mischen.


Mai, Juni, Juli
In diesen Monaten verarbeiten wir Rhabarber zu einem köstlichen Nektar.
Bitte erfragen Sie den genauen Annahme-Tag (einen Termin pro Monat).

Juli
Johannisbeeren, Stachelbeeren, Jostabeeren sind die nächsten Früchte.
Bitte erfragen Sie den genauen Annahme-Termin.

Ab Mitte September bis November
Wir bieten Ihnen eine sichere Einlagerungsmöglichkeit Ihrer Äpfel und Birnen als flüssiges Obst für das ganze Jahr.

Das frisch aufgesammelte Obst kann in Körben, Wannen oder Jutesäcken gebracht werden. Lose Anhängerladungen müssen vorher auf der Raiffeisengenossenschaftswaage (Im Felde 1, OT-Wehrendorf) gewogen werden und nach der Entleerung nochmals für die Tarafeststellung.
Eine weitere Möglichkeit besteht bei uns Sammelbehälter (120x100x118cm), die eine Menge von ca. 400-450kg Äpfel umfassen, gegen einen Pfandbetrag zum Transport auszuleihen. Diese können dann per Gabelstapler entladen werden
Es darf Fallobst sein mit leichten Druckstellen, aber keine Faul- und Schimmelstellen aufweisen. Bei Birnen können wir nur sehr harte Sorten verarbeiten. Gelbe - weiche Birnen, die man mit kräftigen Daumendruck eindrücken kann, sind nicht geeeignet.


Die Abrechnungsmöglichkeiten für Lohnmost
Sie bekommen die gesamte Menge Saft zurück, die Ihnen zusteht:
50 kg Äpfel – 40 Flaschen 0,7 l
50 kg Birnen – 35 Flaschen 0,7 l

Mit den entsprechenden Zuzahlungspreisen für die Verarbeitung und Ausstattung des Saftes.

 

 

 


logoflasche